KRIEG
KOMMT VON ERZIEHUNG !
Wir
wollen über eine wesentliche Ursache der gegenwärtig
wachsenden Kriegsgefahr sprechen, das Erziehungs-Gewalt-System
unserer Kultur.Wir kritisieren jedes unfreiwillige Erziehungs-,
Macht-, Abhän-gigkeits-und Gewaltsystem zum Nachteil ganzer
Generationen von Kindern und Jugendlichen. Das ist
Die Erziehung zum VerLUST der Kindheit Die Erziehung zur Unfähigkeit
zu lieben Die Erziehung zu Besitzdenken & Wirtschaftswachstum
Die Erziehung zum Liebesentzug
Die Erziehung zur Ersatzbefriedigung von Liebesbedürfnissen
durch Massenkonsumzwang
Die
Rechtfertigung, Verharmlosung und Leugnung millionenfach tagtäglich
ausgeübter Erziehungsgewalt zum angeblichen "Wohle"
der Kinder und die Rechtfertigung, Verharmlosung und Leugnung
von Massenmord als "Krieg" zum angeblichen "Wohle"
der Menschheit" stehen in enger Verbindung zueinander. Das
eine ist die Ursache des anderen.
ZUR
SITUATION Freiheit liebender und für ihre Freiheit kämpfender
(Strassen-) Kinder
Was können Eltern und so genannte "gute"
Pädagogen oder "gute Kinderanwälte" für
"Kinder" tun, wenn
Was
können Eltern und so genannte "gute" Pädagogen
oder "gute Kinderanwälte" für "Kinder"
tun, wenn
- sie lieber spielen wollen, als zur Schule gehen, obwohl Schulpflicht
herrscht ?
- sie z.B: im Gegensatz zu Eltern und Lehrern nicht in eine Ganztagsschule
wollen
- sie, wenn es schon kein garantiertes Mindesteinkommen für
sie gibt, wenigstens durch entsprechend
leichte Tätigkeiten eigenes Geld verdienen wollen?
- sie von zu Hause ausziehen möchten, aber nicht dürfen?
- sie lieber das Weite suchen, als sich immer wieder von irgendwelchen
"Beschützer- Innen einfangen
und sich von irgendwelchen Heimerziehungs- Einrichtungen zurichten
zu lassen?
- sie abgehauen oder "ausgezogen" sind und bei Freunden
ihrer Wahl leben und wohnen wollen?
- sie überhaupt ohne Pädagogen leben wollen
- sie weder bei ihren Eltern bleiben, noch ins Heim, noch in einer
pädagog. betreuten WG leben möchten
- sie entgegen den Beschlüssen von Jugendämtern und
Gerichten (nicht) bei ihren Eltern bleiben wollen,
- sie länger draußen bleiben wollen, als sie dürfen?
- sie gegen ihren Willen vom Jugendamt und durch Gerichtsbeschlüsse
in Heime und Psychiatrien
gesteckt und mit Psychopillen regelrecht vergiftet werden ?
- sie als Heranwachsende immer früher ihre Empfindungen und
Neigungen entdecken und sich verlieben . in Personen, die nicht
dem Alters- oder Geschlechterfahrplan entsprechen, den sich Erziehende
und . Gesetzgeber für sie ausgedacht haben?
Erziehung
zerstört den Frieden
Nicht
ein Pädagoge, der in einem anerkannten pädagogischen Beruf
steckt und dafür bezahlt wird, nicht ein Erziehungsverantwortlicher
in der Familie kann sich hier nach Bedürfnissen, Interessen
und dem Willen von "Kindern" richten. Nichts kann er machen,
sie würden auf der Stelle entlassen, wenn sie sich dafür
einsetzen würden, aber diese Bedürfnisse sind da, die
Kinder werden immer früher und immer schneller "erwachsen".
Weil sich die Jugend zunehmend gegen ihre Bevormundung wehrt und
hilflos und wütend mit ansehen muss, wie ihr Freiheitsspielraum
immer kleiner wird, ist sie pädagogisch immer weniger erreichbar.
Da es für sie aber keine erziehungsfreien Orte gibt, bleibt
für viele nur noch das Leben auf der Strasse. Viele bewegen
sich zwischen Kriminalisierung und Selbstzerstörung. Sie halten
den ganzen Erziehungs - Aufrüstungswahnsinn, Elternkrach, einschließlich
Schule-Leistungsstress, Mobbing und Denunzierung einfach nicht mehr
aus
STOPPT
DEN ERZIEHUNGSKRIEG GEGEN KINDER!
Heimeinweisungen,
Ritalinvergiftung, Gewaltbereitschaft, Kriminalität, Rechtsradikalität,
Drogenabhängigkeit, Prostitution, Selbstmord sind nur einige
Folgen ihrer Rechtelosigkeit. Nicht bürokratische, nicht pädagogisch
organisierte Unterstützung für Kinder auf der Straße
und für Kinder und Jugendliche in Not existiert praktisch nicht.
Sie wird finanziell nicht unterstützt, ist kaum selbst finanzierbar
sowie andauernd von Kriminalisierung bedroht. Angesichts gehäufter
Todesfälle in dem Spannungsfeld pädagogischer Zudringlichkeiten
von allen Seiten stellt sich die Frage, ob die gegenwärtige
Auslegung der "Jugendhilfegesetze" im Ernstfall lieber
den Tod von Kindern auf der Flucht vor der Familienenge und ihren
eigenen Institutionen in Kauf nimmt, als ihnen ein selbstbestimmtes
Wohnen und verfolgungsfreie Fluchtorte zuzugestehen, auf die offizielle
"Jugendhilfe" nicht unbedingt sofort einen Zugriff hat.
Es ist bezeichnend, daß im "Kinder und Jugendhilfegesetz"
(KJHG) überhaupt nicht angesprochen wird, wohin Kinder und
Jugendliche sich wenden können, wenn sie gleichzeitig aus Familien
flüchten und keine der angebote-nen pädagogischen Hilfen
annehmen + aus allen ihnen angebotenen pädagogischen "Hilfseinrichtungen"
flüchten.
Nur
die "Schönsten", "Besten", Rücksichtslosesten
"erreichen" etwas, wer diesem Druck nicht stand halten
will und kann, wird von dieser Gesellschaft brutal ausgegrenzt,
abgestempelt + diskriminiert
Wie
viele Kinder und Jugendliche müssen noch sterben, bis sich
die Erkenntnis durchsetzt, welchen mörderischen Bedingungen
sie ausgesetzt werden, solange sie sich die Orte ihrer Flucht nicht
selbst aussuchen dürfen? Es gibt praktisch keinen Schutz für
Kinder, die sowohl aus der Gewalt von Elternhäusern als auch
aus der Gewalt von Jugendschutzstrukturen flüchten. Aus diesen
Gründen setzen wir als Kritik zu der pädagogisch ausgearbeiteten
UN Kinderrechtecharta ein eigenes Kinderrechtemanifest gegen pädagogisch
ausgeübte seelische Gewalt entgegen: dieses Manifest enthält
ausschließlich sozialpolitische Forderungen, die nur verständlich
sind, wenn man über das Versagen der Jugendbehörden gegenüber
den Selbstbestimmungs- Bedürfnissen und auch den emotionalen
Bedürfnissen der Jugend und den Folgen dieses Versagens bescheid
weiß, man also die zu Beginn dieses Flugblatts beschriebenen
Bedürfnisse und Lebenssituationen Freiheit suchender und verlangender
Kinder und Jugendliche kennt.
DIE
VON KINDERN UND JUGENDLICHEN SELBST FORMULIERTEN
KINDER-SELBSTBESTIMMUNGS- RECHTEFORDERUNGEN AB 12 JAHRE AUF VERLANGEN

- Recht
auf ausziehen von zuhause
-
Leben auch ohne (Berufs-)Pädagogen
- Abschaffung
aller Schulen, in denen Bildungszwänge herrschen und das
freie Selbst- Bildungsrecht unterdrückt wird
- Fluchtrecht
ohne Polizei- und
Jugendamt / Elternverfolgung
- Obdach
und freies Wohnrecht für Ausreißerkinder nach ihrer
Wahl
- Uneingeschränktes
Reiserecht und keinerlei Ausgangssperren
- Abschaffung
aller zwangsverordneten Heime und Psychiatrien
- Eigenes
Grund - Mindesteinkommen
- Recht
auf Arbeit, Geld zu verdienen und ein eigenes Konto zu führen
Geschäfts- Geschäftsfähigkeit!
- Recht
auf Liebe, gewaltfreien Sex und Zärtlichkeit nach eigenen
Vorstellungen und freien Vereinbarungen wie
und mit wem auch immer
- Aktives
und passives Wahlrecht
- Unterstützung
aller zwanglose Strukturen, die Kinder
und Jugendliche selbst wählen können
- Keine
Psychopharmakapillen für so genanntes "abweichendes",
"perverses", "kriminelles", "unsoziales",
"überaktives" oder sonst wie angeblich
"gestörtes" Verhalten
Bemerkungen
zum richtigen Verständnis dieser Forderungen:
Alle
Forderungen im Zusammenhang gestellt ergeben erst einen Sinn. Einzelne
Forderungen zu erheben lehnen wir als kontraproduktiv ab. Keine
einzige Forderung ist einzeln oder isoliert zu verstehen. Beispiel:
Was nützt einem "Kind" ein Recht auf die Selbstbestimmung
über den eigenen Körper, wenn es nicht gleichzeitig ein
Fluchtrecht besitzt, sich von den Menschen legal zu entfernen, die
dieses Recht ausnutzen oder missbrauchen, indem sie das Kind weiterhin
erst durch Aufenthaltszwänge von sich abhängig machen
dürfen und dann auch noch Toleranz geniessen sollen für
Übergriffe gegen den Willen der "Kinder"? Alle Forderungen
also ergänzen und unterstützen sich in dem Sinne, dass
eine einzelne Forderung nicht länger ausgenützt werden
kann. "Kinder" sollen also nach unseren Forderungen ab
12 Jahre das Recht auf eine wirkliche Selbstbestimmung ihres Lebens
erst dann bekommen, wenn auch ihre materiele, physische und psychische
Unabhängigkeit durch die Anerkennung grundlegender Rechte auf
Selbstbestimmung, Bewegungsfreiheit, Erfahrungsfreiheit und Entscheidungsfreiheit
gegeben sind.
Bilder
von der Schülerdemo in Stuttgart
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