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Mit Bitte um Veröffentlichung:

AUS FÜR AUSSENSEITER??!!!

Der nächste Schritt zur totalen Durchpädagogisierung der Gesellschaft ?

Betreuungsrecht auf dem Wege einer gemeingefährlichen Verschärfung?

Zur Zeit wird im Rechtsausschuss des Bundestags ein neues "Betreuungsrecht" geschmiedet. Nachdem das alte wegen zahlloser Gerichtsverfahren und - Instanzen zu teuer geworden ist, und immer mehr Menschen (gerade Jugendliche und Alte) in beängstigendem Ausmass in die Entmündigungsmühlen des Staates und der Kirche geraten, hat man sich etwas einfallen lassen: die gerichtlichen Rechtswege von Medikamentenzufügung und Einweisungen in Heime und Psychiatrien sollen weitgehend eingeschränkt werden, bzw. ganz wegfallen! In Zukunft soll es so laufen, dass die "Betreuer" selbst mit Hilfe eines "Rechtspflegers" ohne gerichtliche Beschlüsse Menschen in die Psychiatrie bringen oder zum Arzt fahren lassen können, um sie zu zwingen sich dort einsperren/abspritzen zu lassen. Bezichtigen kann demnach jeder jeden, mit Chancen auf Erfolg, auch zum Beispiel ein Familienmitglied ein anderes, oder irgend ein Denunziant aus der Nachbarschaft hat dann absolute freie Bahn! Steuern wir geradeswegs in einen neuen furchtbaren Unterjochungsstaat hinein?

Die Macht der Betreuer soll demnach (nach CDU-Wunsch) einen Eltern-, Richter- und Gutachterstatus bekommen. Das Jugendamt/ASD (das/ der ja inzwischen auch verstärkt Erwachsene auf- bzw. (da)heim(be)sucht, kann demnach nun ohne Gerichtsbeschluss den Betreuer/ Verfahrenspfleger anweisen, auffällige Jugendliche und Erwachsene aufzusuchen und festnehmen zu lassen. Und entsprechene Massnahmen nach ihrem Gutdünken/Glauben/ nach ihrer Meinung zu ergreifen. Die Kriterien für solche Zugriffe sind bekannt. Jugendamtsakten sind rissig, wie der Boden eines ausgetrockneten Sumpfes. Eine Kontrollinstanz gibt es aber nicht, die etwaigen Widersinn und Unwahrheiten gelegentlich aufdecken und zurückweisen könnte, die einschlägige Behörden zur legitimation der Entfernung missliebiger Personen aus der gesellschaft gerne aufstellen. Auch wenn bisher im Schnitt die Gerichte exakt das ausführen, was die Jugendämter begehren, zeichnet sich nun eine noch gefährlichere Entwicklung ab. Der Schein rechtsstaatlicher Verfahren scheint nun zu fallen. Fallen jetzt auch noch die Gerichte weg, ist zumindest die theoretische Aussicht, in einem Verfahren die Vorgehensweisen der Jugendämter aufzudecken, und damit dafür in die Mühlen der Ämter geraten zu sein, rehabilitiert zu werden, auch dahin. 6 Personen entscheiden über tausende Hospitalisierte der Zukunft! Im Rechtsausschuss, der das nächste mal am 16.6. tagt, sitzen ausgerechnet 3 Richter, die natürlich alle dafür sind, (Dr. Bernhard Knittel, bayrisches Oberlandesgericht, München, Georg Dodegge, Amtsgericht Essen, Richterin Brigitte Kamphausen, Vors. Richterin am LG Duisburg) die Vereinigung Caritas, die lediglich anmerkte, dass dann aber auch die Stundenlöhne der Betreuer erhöht werden müssten, und Rechtsanwalt Klaus Schlimm (!), der den Deutschen Rechtsanwaltsverein vertritt (der im übrigen natürlich schweigt, weil er viele Klienten besitzt)

Auf der Seite der Kritiker und Warner befinden sich (protokollarisch erwähnt) bisher: Professor Dr. Lipp, Uni Göttingen, und auch die "Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter" macht mobil. Nicht erwähnt in den Unterlagen wird natürlich der Widerstand der Scientologen, die - hier einmal unbeachtet aller Kritikwürdigkeit an dieser Gruppe - eine rennomierte Kritik an dem Vorhaben üben und der kleine pro Obdachlosen Verein "Jedermann e.V" aus Darmstadt/Weiterstadt- was sicherlich viel zu wenig ist, da das Vorhaben ähnlich wie andere Gesetzesverschärfungen in letzter zeit ziemlich geheim durchgezogen wird. Vorsitzender der Verhandlungen ist der Abgeordnete Schmidt (CDU) Telefonnummer 030-22773467

Einschätzung:
ein einziger Telefonanruf im Zentrum dieses Wespennestes (der eigentlich jedem zugemutet werden sollte, der diese Informationen gerade bekommt) hat schon gereicht, um eine gewisse Panik in dieser CDU- Schaltstelle auszulösen. Nach Ausdruck der Empörung ob dieses schamlosen Vorhabens gab man zur Auskunft, man solle sich doch nicht an Herrn Schmidt, sondern an den Rechtsausschuss selber wenden, nur finde man gerade dessen Telefonnummer nicht. Man versuchte verängstigt herauszufinden, von welcher (grossen?)Organisation man denn komme, man könne ja die Anschrift, Telefonnummer und e-mail hinterlassen und bekäme dann einen Rückruf, bzw alle Informationen. Wie dem schliesslich auch geschah. Insofern an alle, die verstanden haben, was für ein furchtbares Gesetz hier in Planung ist: beteiligt Euch/Eure Organisationen an den zahlreichen Protesten, am 16. ist noch nicht Torschluss, aber dennoch, es wird Zeit sich gründlich zu informieren und zu protestiere

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