Inhalt:
- Öffentlicher Brief an Minister G. Beckstein
- Die Ereignisse vom 6. April 2005 + Fotos
- Presserklärung zur Polizeiaktion
- Wie man uns helfen kann
- Informations-Veranstaltungen und Termine
- Politische Bewertung der Ereignisse
- Spendenaufruf der JSH
-
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ACHTUNG OFFENER BRIEF!Keine Jugendknäste!

Hier befand sich bis vor kurzem der ENTWURF eines offenen Briefes der Jugendselbsthilfe (JSH) an Herrn Dr. Günther Beckstein, wohlbekannt als Ministerpräsidenten-Kandidat für Bayern. In diesem Brief artikulierte die JSH etliche Fragen an Herrn Beckstein bezüglich mutmasslicher Jugendamtsskandale in und um die Stadt Nürnberg.

Diese Fragen sind zum Teil (als "in Fragestellung gekleidete Verleumdungen") kriminalisiert worden.

Eine Neufassung dieses offenen Briefes an Herrn Dr. Günther Beckstein wird in Kürze hier erscheinen.

 

 

 

 

 

Tatsächlich spielte sich am 6. April 2005 folgendes bei der JSH ab
(auch eine Art "Antwort", bevor überhaupt die JSH einen Brief mit ihren Fragen Herrn Beckstein persönlich zugeschickt hatte...)

Am 6. April 2005 um 8 Uhr morgens begehrte ein hoch gerüsteter Polizeitrupp in der JSH Nürnberg Einlass.
Jemand machte auf und es folgte ein Pulk von nicht enden wollenden Polizeibeamten, hoch gerüstet, und in Zivil, die hintereinander, fast im Gänsemarsch in das Haus eindrangen. Alle einschlägig bekannten Cops dabei, die gesamt Polizeihoheit von der Polizeiwache Nürnberg West, allen voran der Beamte Böhringer, Fotografen, LKA, gezählt wurden ca. 35 Beamte, die Strasse wurde abgesperrt, die Durchsuchung begann. Zu Ende war das ganze Spiel gegen 15 Uhr nachmittags.

Aufhänger:
Was tun gegen Unterdrückung?
1.
Das JSH-Mitglied X. und ein angeblich bislang noch nicht identifizierter S. sollen im Jahre 2001 oder 2002 "in bewusstem Zusammenwirken in Erlangen mindestens 12 dort verschlossen abgestellte Fahrräder weggenommen haben, wobei der Beschuldigte X. die jeweiligen Schlösser zuvor mittels einer Zange geöffnet habe. Der Beschuldigte habe die Fahrräder gemeinschaftlich handelnd mit S. nach Nürnberg gebracht, wo sie, zumindest teilweise in dem angeblich von dem Beschuldigten betriebenen Fahrradladen veräussert werden sollten. Hierdurch habe der Beschuldigte beabsichtigt, sich eine auf Dauer angelegte, nicht unerhebliche Einkommensquelle zu verschaffen".


2.
Zu einem nicht näher feststellbaren Zeitpunkt zwischen dem 4.7. und 14.7.2000 habe der Beschuldigte X ein in Nürnberg abgestelltes Fahrrad (ein Pegasus-Quelle-Fahrrad!!!) im Wert von 150 Euro weggenommen. Auch hier habe der Beschuldigte beabsichtigt, das Fahrrad im benannten Fahrradladen zu veräussern, um sich eine auf Dauer angelegte, nicht unerhebliche Einkommensquelle zu verschaffen


Repression in Nürnberg, 6. April 2005
(drauf klicken zum Vergrössern, öffnet in neuem Fenster)
Polizeiaktion gegen JSH in Nürnberg  Polizeiaktion gegen JSH in Nürnberg  Polizeiaktion gegen JSH in Nürnberg  Polizeiaktion gegen JSH in Nürnberg

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Pikante Presseerklärung in Kurzform.

1.
Die Vorwürfe sind abgrundtief erstunken und erlogen und sie dienten, nach den eigenen Worten des Herrn Böhringer, während der Razzia wörtlich sogar eingeräumt, als "Aufhänger", um sich Zutritt zum Anwesen der JSH zu verschaffen und die Razzia, samt Fahrradmitnahmen zu rechtfertigen. Bis zum heutigen Tag sind bis auf vier Fahrräder, darunter zwei die jemand anderes gehören keine Bikes zurück gegeben worden.

2.
Zur gleichen Zeit fand eine mit 6 Beamten durchgeführte Razzia, mit einem Chef des LKA Rostock in dem 2. Projekt der JSH statt.

3.
Während man den Leuten im zweiten Projekt sogar ein Handy reichte, mit dem sie versuchten, die Menschen in Nürnberg zu erreichen, wurde den Menschen in Nürnberg jeglicher Kontakt nach aussen unterbunden, der Betroffene X durfte nicht einen Anwalt anrufen. (Rechtsbeugung) Eine unvollständige Liste der beschlagnahmten Sachen wurde dem Betroffenen erst mehrere Tage später ausgehändigt.

4.
Mitgenommen wurden etliche Dokumente aus der JSH, der Rechner, und sämtliche Fahrräder. Ebenfalls sämtliche Fahrräder wurden auch an dem 2. Platz weggenommen. Insgesamt etwa 200-250 Fahrräder. Der Rechner und (angeblich) alle weggenommenen CDs wurden schon nach 3 Tagen zurück gegeben. Auf einer E-Mail-Anschrift waren sämtliche versendeten E-Mails gelöscht.

5.
Eine Epileptikerin, wurde in den Räumen der JSH unsanft geweckt, sie wurde des Raumes verwiesen, ihr wurden ebenfalls fast alle Papiere weggenommen, wichtige Unterlagen für die Behörden, die sie seit Monaten schikanieren, und ihr keine Gelder bewilligen und wichtige Dokumente in einer Familienangelegenheit/Scheidungsverfahren bezüglich ihrem Ehemann und Beweismittel sind verschwunden.

6.
Am 23/24. April finden in Süddeutschland zwei für die JSH überlebenswichtige Fahrradflohmärkte statt. Beide Gruppen befanden sich im Aufbau der Räder, um pünktlich zu beiden Termine auf den beiden Fahrradflohmärkten zu präsentieren. Mit der Beschlagnahme hat die Nürnberger Polizei, die nach Herrn Böhringers Worten auf "Anweisung von oben" gehandelt habe, der JSH die gesamte ökonomische Grundlage zerstört. bei gutem Wetter und guter Vorbereitung hätten heuer 5000 Euro Verdienst in Aussicht gestanden, mit denen die JSH aus eigener Kraft einen verheerenden Winter und eine nicht allzu rosige Zukunft für die nächsten Monate hätten wieder wett machen können. Nun sind die Fahrräder weg, es gibt keine Aussicht, dass sie in wenigen Tagen wieder da sein werden und die Flohmärkte doch noch gerettet werden können.

7.
Eine Woche zuvor hatte die JSH eine Generalinventur gemacht, wobei sie sämtliche Fahrradnummern einem Sachbearbeiter auf einer anderen Polizeiwache ausgehändigt hatte, der vor wenigen Tagen grünes Licht gab, dass kein einziges der Fahrräder als gestohlen gemeldet war. Angeblich wisse die eine Wache nichts von der Tätigkeit der anderen.

8.
Statt der JSH nachzuweisen, dass sie angeblich Fahrräder stehle (dieser Konflikt geht ebenfalls seit Jahren und dreht sich in letzter Zeit ausschließlich um den Beamten Böhringer) verlangt die Polizei nun Nachweise von der JSH, dass die Räder nicht gestohlen worden seien. Das bedeutet u.U. dass auch von etlichen Fahrrädern Quittungen beigebracht werden sollen, wo es überhaupt keine Quittungen gibt, die also aus dem Sperrmüll stammen, von Recyclinghöfen, aus der Nachbarschaft geschenkt vor den Laden gestellt wurden usw. soweit erst mal zu den Details - eine politische Bewertung folgt später.

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Wie man uns ganz aktuell helfen kann

UNSER TRADITIONELLER KINDERRECHTE TREMPELBASAR, ALTERNATIV, UNKONVENTINELL, UNKOMMERZIELL, FREIHEITLICH, SELBSTBESTIMMT UND SOZIAL, DIESMAL BEI UNS ZU HAUS! WARUM ? WEIL WIR IN DIESEM JAHR DIE TREMPELMARKT-STANDMIETE FÜR UNSEREN STAMMPLATZ AUF DEM FÜNFER-PLATZ (KNAPP 900 Euro!!!) AUCH WEGEN UNSERER AKTUELLEN BEHANDLUNG DURCH DIE STADT NÜRNBERG NICHT MEHR BEZAHLEN KÖNNEN UND WOLLEN.

Zusammen sich wehren gegen Ungerechtigkeit!


20.000 Bücher
regengeschützt, Flohmarktpreise, nach Gebieten + Autoren sortiert + 50 GEBRAUCHTE FAHRRÄDER.
Ab 50 Euro vom 5. bis 8. Mai 2005 und 13. bis 16. Mai 2005 täglich 8 bis 22Uhr

Jugendselbsthilfe 90429 Nürnberg
nahe Plärrer / zwischen U-Bahn Gostenhof + U-Bahn Rothenburgerstr
Info–Telefon 0911-266786

Wir suchen Mitmacher: www.jugendselbsthilfe.de

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Informations-Veranstaltungen und Termine

Info- und Diskussions-Veranstaltungen zu den jüngsten Kriminalisierungs-versuchen der Jugendselbsthilfe:
Infotele:0911-266786

Fl u g b l a t t v e r t e i l e r g e s u c h t !
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Schützt uns vor der Willkür von Polizei und ihren Auftraggebern
Wohnt bei uns ! Besucht uns! Bleibt so lange bei uns, wie Ihr könnt!!

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POLITISCHE BEWERTUNG DER HAUSDURCHSUCHUNGEN UND  HILFERUFKeine Rache.

Die Jugendselbsthilfe ist durch den Angriff verschiedener Behörden ganz aktuell von der Schließung bedroht. Hintergrund dieser gigantischen Angriffe auf die JSH durch wen auch immer im Hintergründ, der/die die Fäden ziehen mag, ist für uns ganz klar unser vielfaches Engagement für die gedemütigten und verfolgten Kinder und Jugendlichen auf der Strasse ohne legales Zuhause und ohne Rechte. Aktueller Anlass sind unsere durchaus brisanten Fragen an Günter Beckstein. Dass man aber dermassen gewalttätig uns gegenüber vorgeht, überrascht selbst uns.  Beobachter hatten es bis heute nicht für möglich gehalten, dass dermassen brutale Tendenzen gegen unsere kleinen Selbsthilfe in dieser Stadt möglich sind. Dennoch weist schon unser Brief an Herrn Beckstein deutlich darauf hin, was Menschen, die sich an die Jugendselbsthilfe um Schutz und Hilfe wenden, tagtäglich durchmachen müssen. Dieser Skandal gehört endlich aufgedeckt.

Wir sind keine Fahrraddiebe und das wissen die Wegnehmer unserer Räder auch längst ganz genau. Aber man hat nach unserer Überzeugung unmissverständlich im Auge, unsere Fahrräder so lange einzubehalten, bis die Fahrradsaison vorbei ist und wir ökonomisch komplett am Boden liegen und schliessen müssen. Tatsächlich wissen wir schon jetzt ökonomisch nicht mehr weiter!!! Die nächsten Mieten sind für uns unbezahlbar.

Wir bitten dringend alle, die unsere Infos erhalten und der Meinung sind, dass die Jugendselbsthilfe weiter bestehen soll, uns einen einmaligen wirklich grosszügigen Beitrag zum Überleben aber auch, um unabhängiger zu werden, vor allem einen kleinen Dauerauftrag von 10-20 Euro im Monat zu überweisen. Wir nehmen auch gerne gespendete Fahrräder, Bücher und kleine Flohmarktsachen an.

Ohne diese Hilfen werden wir es schon bald aus eigener Kraft nicht  mehr weiter machen können, zumal der ganze Angriff in unseren  Augen darauf angelegt ist, unsere wirtschaftlichen Grundlagen zu zerstören, damit wir es nicht mehr schaffen sollen, unseren Mund aufzumachen, was anhand der aktuellen Fragen, die wir an Herrn Beckstein gestellt haben, auch aus der Sicht derer, die diese potentiell heftigen Skandale vertuschen möchten, bzw. voll darin verstrickt sind, sicherlich nachvollziehbar ist.

Herr Beckstein ist ein mächtiger Mann. Er hat, wie wir sehen, genügend Machtmittel in der Hand, um solche Initiativen wie die unsere, wenn er wollte, zum Stillschweigen zu bringen. Wir werden aber Herrn Beckstein und seinen vielen mit ihm in dieser Stadt vernetzten Mithelfern nicht den Gefallen tun und weichen. Darum bitten wir eine engagierte Öffentlichkeit um Mithilfe auf allen Ebenen. Und vor allem um Aufklärung der von uns gestellten Fragen und den Fall Böhringer und die damit verbundene Frage auch, warum wir bis auf den heutigen Tag unsere längst überprüften   Fahrräder nicht zurückbekommen haben.

Die Fakten institutioneller Kindesmisshandlungen, Kindeswegnahmen und Kindesentrechtung im Interesse von betroffenen Kindern und Eltern müssen endlich auf den Tisch. Wir verlangen auch eine Aufklärung der Bevölkerung über den Mechanismus, warum  gerade den Menschen, die tagtäglich den rechtlosesten der Entrechteten erste Hilfe leisten, von bestimmten Nürnberger Behörden dermassen unerbittliche Repressalien zugefügt werden. Als Schutz vor solchen furchterregenden "Hausbesuchen" kann uns - nochmals - nur eine beherzte und couragierte Öffentlichkeit und Presse helfen!!!

IHR KÖNNT UNS TÖTEN, UND DAS WOLLT IHR NATÜRLICH NICHT 

ABER UNSERE IDEEN VON FREIHEIT UND LIEBE, DIE KÖNNT IHR NICHT TÖTEN

Jugendselbsthilfe Nürnberg
Jugend- und Alten-Selbsthilfe Mecklenburg-Vorpommern


Spendenkonto:
M. Nussbaum
Kennwort "JSH Netzwerk"
Kontonummer 296444851
BLZ 76010085
Postbank Nürnberg


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